Wir haben Eure häufigen Fragen gesammelt – fehlt eine? Bitte mailt an das Projektteam.

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Bewerbungen sind ab sofort möglich. Abgabeschluss für die vierte und letzte Auswahlrunde ist Montag, 23. September 2024, 24:00 Uhr. Alle Info und Unterlagen: frauenorte-nrw.de/bewerbung

Alle Informationen (Kriterien, Bewerbungsformular) findet Ihr hier.

Antragsberechtigt sind Kommunen, Frauenverbände und -gruppen gemischter Verbände, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Wirtschafts-, Tourismus- und Landschaftsverbände, Museen, Archive und Geschichtswerkstätten, Privatpersonen aus der Zivilgesellschaft sowie Vereine und Organisationen, die die Gleichberechtigung der Geschlechter fördern.

Nein, zum Glück nicht: Ähnlich lautende Projekte gibt es in Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Gesamtliste: Wikipedia.

Leider nein. Es ist derzeit (Stand Mai 2024) auch keine geplant. Die Idee ist aber gut!

Die Auswahl der FrauenOrte NRW erfolgt durch einen Fachbeirat, der durch den Vorstand des FrauenRat NRW berufen wird. Der Fachbeirat ist ehrenamtlich und unabhängig tätig.

Er setzt sich zusammen u.a. aus Wissenschaftlerinnen mit fachlichem Bezug zur Frauengeschichte sowie gesellschaftlichen Akteurinnen die sich für Gleichstellung in vielfältiger Art und Weise einsetzen.

Der Fachbeirat hat die Aufgabe, die eingehenden Bewerbungen für FraueOrte in NRW zu prüfen. Er spricht Empfehlungen darüber aus, ob der FrauenOrt umgesetzt oder abgelehnt werden sollte oder ob noch weitere Recherchen notwendig sind.

Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme des FrauenOrtes in das Projekt obliegt dem Vorstand des FrauenRat NRW.

Unsere Landkarte und Gesamtliste zeigen die Namen der gewürdigten Frauen sowie der Orte, an denen ihrer gedacht wird.

Vom 10. bis 21. Jahrhundert und Bildung über Kultur bis Widerstand ist alles dabei.

Das wissen wir noch nicht. Die große Nachfrage zeigt jedoch, dass der Bedarf an weit mehr als 50 FrauenOrten da ist.

Das Projekt erstellt, beauftragt, produziert und liefert auf Eure Frauenpersönlichkeit individualisiert Flyer, Postkarte und Tafel. Zudem trägt der FrauenRat die Reisekosten für das Vorstandsmitglied, das bei Eurer Einweihung das Grußwort (5min) spricht.

Ab Lieferung der Tafel seid Ihr dran: So fallen etwa Nachdrucke, Reparaturen, Ersatz oder Kosten für die Eröffnungsfeier in Eure Zuständigkeit.

Tafel (und im Falle einer Stele der Sockel) sind wetterfest und gegen etwa Urin imprägniert, die Oberfläche sollte sich gut reinigen lassen. Bei irreparablem Schaden kann die bedruckte Oberfläche leicht und günstig ausgetauscht werden, ohne alles abmontieren oder komplett neu erstellen zu müssen.

Das Projekt als solches hat zwar eine Förderhöchstzeit. Die Tafel, die dem Leben und Wirken einer Frau gewidmet ist, hat jedoch kein Ablaufdatum. Im Idealfall also: für immer!

Die Tafel (bzw. ggf. die Stele) gehört mit Lieferung Euch und geht in Euer Eigentum über. So sind die Besitz- und Eigentumsverhältnisse direkt unmissverständlich geklärt, auch über das Projektende hinaus. Eine Schenkungsurkunde oder dergleichen gibt es nicht.